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Ort
Über dem Falkensteiner Elbufer wurde 1982 der weitläufige Sven-Simon-Park mit schönem altem Baumbestand und beschaulichen Spazierwegen als öffentliche Parkanlage eingeweiht. Auf dem Gelände steht das Landhaus des Architekten Karl Schneider.
Architektur
Hoch über dem Elbufer steht Hamburgs eindrucksvollstes Landhaus aus den zwanziger Jahren. Die weiße Villa, von Karl Schneider 1923 im Stil des Neuen Sachlichen Bauens errichtet, gehört zu den architektonischen Kostbarkeiten der Hansestadt.
Museum
Das Puppenmuseum Falkenstein zeigt nicht nur eine nostalgische Miniaturwelt aus Spitzen, Samt und Seide, sondern historische und kulturelle Aspekte einer bürgerlichen Welt des ausgehenden 18. Jahrhunderts bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts.
Aktuelles
  • Das Landhaus Michaelsen von Karl Schneider
    in seiner Entstehung und Rezeption von 1923-1933

    Das 1923/24 erbaute Landhaus am Elbufer sollte exemplarisch für eine neue Architekturentwicklung stehen: Die Klar­heit der mehr­tei­li­gen Kompo­si­tion und die harmonische Verbindung mit der Na­tur ver­lie­hen dem Bau­werk schnell in­ter­na­tio­na­le
    Be­ach­tung. Bereits 1925 ver­öf­fentlich­te Gro­pi­us in Band 1 der Bau­haus­bü­cher die­ses aussergewöhnliche Land­haus, und es soll­te ne­ben dem Chi­lehaus zum
    meist­ve­röf­fent­lich­ten Ham­bur­ger Ge­bäu­de des 20.Jahr­hun­derts wer­den.    

    Eine Sonderausstellung vom 12.Mai bis 21.Juli 2019

    Im Rahmen des Hamburger Architektur Sommer 2019

    und der GRAND TOUR DER MODERNE   100jahre bauhaus

     

    und am Samstag, den 20.Juli 2019 um 18:00 Uhr
    eine Lesung von Bernd Polster
    “Walter Gropius.Der Architekt seines Ruhms.“


    Die neue aufsehenerregende Biografie über Walter Gropius ist vor drei Monaten im Hanser Verlag erschienen und hat in der Öffentlichkeit für großen Wirbel gesorgt.-

    Der Autor Bernd Polster hat das Leben von Walter Gropius akribisch erforscht, er hat dessen Lebensstationen aufgesucht, von Berlin über Hinterpommern, Weimar und Dessau bis London, Boston und New York. Er resümiert: „Es war eine Reise durch einen dichten Mythennebel, in dem man sich nur allzu leicht verirren kann. Einige Rätsel konnte seine Tochter Ati lösen, die ich auf Cape Cod besuchte, wo sie bis 2014 lebte.“

    Eintritt: 10 Euro,   Mitglieder: 6 Euro
    Anmeldung unter elke.droescher@t-online.de  oder Tel. 040.81 05 81

     

     

Place